Wie ein strukturierter Rollout-Prozess Grossprojekte termingerecht und ohne Betriebsstörung umsetzbar macht.
Ein Rollout von 1'600 IT-Arbeitsplätzen in vier Monaten klingt nach reiner Logistikleistung. In Wahrheit entscheidet die Vorbereitung – und nicht die Anzahl der Techniker vor Ort – über Termintreue und Anwenderakzeptanz.
1. Pilot first, immer
Wir starten jeden Grossrollout mit einem Pilot von 20 – 50 Geräten in einem repräsentativen Team. Erst danach wird der industrielle Prozess gestartet. Das Investment von zwei Wochen Pilot spart später Wochen an Nacharbeit.
2. Batchweise Wellen statt Big Bang
400 Arbeitsplätze pro Woche, fix definierte Slots, klare Übergabe zwischen Logistik, Technik und Anwendern. Jede Welle hat einen Verantwortlichen – und ein klares Abnahmekriterium.
- Standardisierte Imaging- und Provisioning-Prozesse
- Vorkonfigurierte Geräte mit User-spezifischen Profilen
- Vor-Ort-Support während der ersten 4 Stunden nach Übergabe
- Tagesgenaue Logistik inklusive Altgeräte-Entsorgung
3. Kommunikation ist Teil der Technik
Anwender, die wissen, was passiert, sind kooperative Anwender. Wir kommunizieren proaktiv – per Mail, Intranet und kurzen Floor-Walks am Rollout-Tag selbst.
"Das Projektteam hat geliefert, ohne dass unser Tagesgeschäft je still stand."
Fazit
Grosse Rollouts scheitern selten an der Technik – sie scheitern an Prozess, Kommunikation und Logistik. Wer diese drei Felder beherrscht, schafft Termintreue auch bei vierstelligen Stückzahlen.



