Wie wir für einen Schweizer Grosskunden 1'200 Monitore termingerecht ausgetauscht haben – inkl. Logistik, Installation und Altgeräte-Recycling.
Ein flächendeckender Monitor-Austausch klingt nach einer simplen Beschaffungsaufgabe. In der Realität ist es ein logistisches Puzzle: 1'200 Arbeitsplätze, mehrere Standorte, laufender Betrieb – und Anwender, die am Montagmorgen produktiv sein müssen.
Ausgangslage
Unser Kunde stand vor dem Lifecycle-Ende seiner Bildschirmflotte. Die bestehenden Geräte waren energetisch ineffizient, nicht mehr ergonomisch zeitgemäss und teilweise nicht mit den neuen USB-C-Dockingstationen kompatibel. Ziel: Austausch aller 1'200 Monitore innerhalb von vier Wochen – ohne Produktivitätsverlust.
Unser Vorgehen
- Standortanalyse und Erfassung aller Arbeitsplatz-Konfigurationen
- Konsolidierte Beschaffung über strategische Hersteller-Partnerschaft
- Zwischenlagerung und Vorkonfiguration in unserem Schweizer Logistikzentrum
- Wellen-Rollout mit 300 Geräten pro Woche, geplant nach Abteilung
- Vor-Ort-Austausch ausserhalb der Kernarbeitszeiten
- Zertifiziertes Recycling und Datenträger-Vernichtung der Altgeräte
Erfolgsfaktoren
Drei Punkte haben den Unterschied gemacht: eine zentrale Projektkoordination mit klaren Schnittstellen zum Kunden, die Vorkonfiguration aller Geräte vor Auslieferung und eine transparente Kommunikation an alle 1'200 betroffenen Anwender – mit konkretem Zeitfenster pro Arbeitsplatz.
- Termintreue: 100 % der Geräte im definierten Zeitfenster
- Ausfallzeit pro Arbeitsplatz: durchschnittlich unter 15 Minuten
- Anwenderzufriedenheit: 4.7 von 5 Punkten in der Umfrage nach Rollout
- Recycling-Quote: 100 % der Altgeräte zertifiziert wiederverwertet
"Wir haben kaum gemerkt, dass im Hintergrund ein Grossprojekt lief – am Ende stand einfach der neue Monitor auf jedem Tisch."
Fazit
Auch ein vermeintlich einfaches Hardware-Refresh-Projekt entscheidet sich in der Vorbereitung. Wer Logistik, Konfiguration und Kommunikation als ein integriertes System denkt, liefert auch vierstellige Stückzahlen ohne Betriebsunterbruch – und schafft gleichzeitig die Basis für eine nachhaltige Lifecycle-Strategie.



